Flortiva

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der von — noch nicht hinterlegt — bereitgestellten Software zur Dokumentation von Pflanzenschutzmaßnahmen. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmerinnen und Unternehmer im Sinne des § 14 BGB.

2. Leistungsgegenstand

Die Software unterstützt bei der Erfassung, Aufbewahrung und Ausgabe von Aufzeichnungen über Pflanzenschutzmaßnahmen. Sie stellt Daten des BVL und der EPPO als Hilfestellung dar.

Die inhaltliche Richtigkeit der Aufzeichnungen sowie die Einhaltung der Zulassungsbedingungen der eingesetzten Mittel verantwortet ausschließlich der nutzende Betrieb. Angezeigte Zulassungs-Hinweise sind unverbindliche Hilfen und ersetzen keine Prüfung im amtlichen Verzeichnis.

3. Konten und Zugang

Konten werden je Betrieb vergeben. Der Betrieb benennt eine administrierende Person, die weitere Personen einlädt und deren Rechte verwaltet. Zugangsdaten sind geheim zu halten und dürfen nicht geteilt werden.

4. Vergütung und Laufzeit

Die Nutzung erfolgt gegen ein Abonnement je Betrieb. Abrechnung und Rechnungsstellung übernimmt unser Zahlungsdienstleister als Verkäufer (Merchant of Record). Das Abonnement ist zum Ende der jeweils bezahlten Periode kündbar; der Zugriff bleibt bis dahin bestehen.

5. Verfügbarkeit

Wir bemühen uns um eine hohe Verfügbarkeit, schulden jedoch keine bestimmte Verfügbarkeitsquote. Wartungsfenster werden nach Möglichkeit angekündigt.

6. Datenexport und Beendigung

Der Betrieb kann seine Aufzeichnungen jederzeit als CSV, XML, JSON und als Druckdokument exportieren. Nach Vertragsende bleiben die Daten für einen angemessenen Zeitraum zum Export abrufbar; danach werden sie gelöscht, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht.

7. Haftung

Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.

8. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz des Anbieters.